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Unsere Tipps zum Umgang mit Mineralwolle

Unsere Tipps zum Umgang mit Mineralwolle

Wir teilen die Mineralwolle nicht mehr in Alt und Neu ein, sondern in rote und grüne Mineralwolle. Warum? Weil es die Unterscheidung, aber auch die praktische Arbeit mit Mineralwolle erleichtert. Wer will sich die Arbeit, mit der sowieso schon komplizierten Angelegenheit rund um Mineralwolle oder KMF, unbedingt schwerer machen, als sie eigentlich ist? 

Die Fakten zu Mineralwolle

Seit mehreren Jahrzehnten findet Sie Ihre Verwendung sowohl bei Wärme-, Schall- und Brandschutz sowie bei der technischen Isolierung in der Gebäude- und Versorgungstechnik.

1993 wurde Mineralwolle offiziell als „wahrscheinlich kanzerogen“ eingestuft.

Seit 1994 ist die Mineralwolle als Schadstoff in der TRGS 905 gelistet.

Mit der TRGS 521 hat die Mineralwolle ihr eigenes Regelwerk bekommen.

Seit dem 01. Juni 2000 gilt ein Verbot der Herstellung, des Inverkehrbringens und der Verwendung von Mineralwollprodukten ohne Nachweis von gesundheitlicher Unbedenklichkeit.

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Die Unterscheidung zwischen alter und neuer Mineralwolle anhand von Jahreszahlen

Vor 1996 kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass es sich um alte Mineralwolle handelt

Bis zum Jahr 2000 ist eine Grauzone. Die Mineralwolle muss genauer untersucht werden, da die Produktion innerhalb der vier Jahre bereits teilweise auf neue Mineralwolle umgestellt wurde.

Ab dem 01. Juni 2000 ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass es sich um neue Mineralwolle handelt, für die man ebenfalls einen Nachweis der gesundheitlichen Unbedenklichkeit benötigt.

Nachweis der gesundheitlichen Unbedenklichkeit

Ob die Mineralwolle streng nach TRGS 521 entsorgt werden muss, ist abhängig von dem Nachweis der gesundheitlichen Unbedenklichkeit. Dieser Nachweis erfolgt nach den Güte- und Prüfbestimmungen der Gütegemeinschaft Mineralwolle e.V (GGM) und lässt zwei Möglichkeiten zu.

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Mineralwolle analysieren

Durch einen Freizeichnungsnachweis, bei dem explizit die kanzerogene Unbedenklichkeit festgestellt wird. Bei dieser Variante wird anschließend die chemische Zusammensetzung des Fasertyps bei der GGM hinterlegt.

Durch einen Konformitätsnachweis wird Ihr Fasertypen mit bereits hinterlegten Fasertypen bei der GGM verglichen.

Bausubstanzerkundung unter Berücksichtigung der Getrennthaltungspflicht

Bei Abbruch- und Sanierungsarbeiten ist eine Bausubstanzerkundung unumgänglich. Bevor man mit den eigentlichen Arbeiten beginnen kann, sollte die Art des Schadstoffes festgestellt werden, die Lage im Bauteil, sowie die Beschreibung im betroffenen Bauteilkonstruktionen und die Abschätzung der Schadstoffmenge.

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Mineralwolle demontieren

Auch bei der Demontage ist eine baustellenseitige Trennung unter Berücksichtigung der gebotenen Getrennthaltungspflicht gefordert. So ist je nach Einbausituation und Produktmerkmal das richtige Abbruchverfahren zu wählen. Anschließend sind die Abfälle zwischen Glas- und Steinwolle, den Fundorten und der Kennzeichnung zu trennen.

Rote und Grüne Mineralwolle

Spätestens ab der Demontage wird es kompliziert, die Theorie in der Praxis umzusetzen. Zu viele unterschiedliche Big Bags werden benötigt, die schnell verwechselt werden können und die Getrennthaltungspflicht erschweren.

Ab diesem Zeitpunkt unterscheiden wir zwischen roter und grüner Mineralwolle. Die rote Mineralwolle ist jene, die als kanzerogen eingestuft wird und gefährlich für die Gesundheit ist. Bei der grünen Mineralwolle ist stets ein Nachweis der gesundheitlichen Unbedenklichkeit vorhanden.

Durch die farbliche Hervorhebung auf den Big Bags ist auch das leidige Thema der Trennung und Kennzeichnung Geschichte. Alles, was Sie noch machen müssen, ist das Kreuz mit einem Permanentmarker bei Stein- oder Glaswolle.

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Checkliste für Mineralwolle

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TRGS 519 – Asbest

(1) Die TRGS 519 gilt zum Schutz der Beschäftigten und anderer Personen bei Tätigkeiten mit Asbest und asbesthaltigen Materialien bei Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten (ASI-Arbeiten) und bei der Abfallbeseitigung.

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TRGS 521 – Mineralwolle

(1) Die TRGS 521 gilt zum Schutz der Beschäftigten und anderer Personen bei Abbruch, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten mit alter Mineralwolle (siehe Nummer 2.3), bei denen als krebserzeugend eingestufte Faserstäube freigesetzt werden.” – TRGS 519 S.1 (Ausgabe 2008)

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TRGS 517 – Asbest

TRGS 517

1 Anwendungsbereich 

(1) Diese TRGS gilt für Tätigkeiten mit potenziell asbesthaltigen mineralischen Rohstoffen gemäß Anlage 1 und daraus hergestellten Gemischen und Erzeugnissen und
beschreibt die für diese Tätigkeiten anzuwendenden Schutzmaßnahmen.

Dieser Teil ist für uns besonders relevant

Sie sind noch auf der Suche nach den passenden Asbest Big Bags

Diese TRGS gilt insbesondere für
1. die Gewinnung und Aufbereitung natürlich vorkommender asbesthaltiger mineralischer Rohstoffe in Steinbrüchen (z.B. Schotter, Splitt, Brechsand, Füller),
2. die Weiterverarbeitung asbesthaltiger mineralischer Rohstoffe und daraus hergestellter Gemische und Erzeugnisse im Hoch- und Tiefbau (z.B. Straßen- und Gleisbau, Beton, Asphalt),
3. die Wiederaufbereitung (Recycling) und die Wiederverwertung im Straßenbau
(z.B. Aufbereitung und Wiedereinbau von Recyclingmaterial, Herstellung von Asphalt),
4. die Bearbeitung von Naturwerkstein (z.B. Speckstein im Ofenbau),
5. das Kaltfräsen von Verkehrsflächen.

Die gesamte TRGS 517 herunterladen

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Wie entsorgt man Glaswolle richtig? – kurz und knapp erklärt!

Wie entsorgt man Glaswolle richtig?
– kurz und knapp erklärt!

Mineralwolle-Dämmstoffe kommen in Form von Glaswolle oder Steinwolle zum Einsatz. Hergestellt werden diese Dämmstoffe im Wesentlichen aus künstlichen Mineralfasern (KMF).
Gefährlich werden diese
Mineralwolle-Dämmstoffe bei Ihrem Austausch, denn dabei können durch die
Fasern Krebserregende Stoffe freigesetzt und eingeatmet werden. Dafür gibt es jedoch eine einfache Lösung…
 

Bisherige Problematik

Bei der Entsorgung von Glaswolle können durch die Fasern Hautreizungen und Allergien auftreten. Es können aber auch krebserzeugende Fasern eingeatmet werden!

In der Praxis spricht man hier grundsätzlich von „alter“ und „neuer“ Glaswolle. Bei der sogenannten „alten“ Glaswolle, die vor 1996 eingebaut worden ist, muss von einem Krebsverdacht ausgegangen werden. Die nach 1996 in Deutschland hergestellte Glaswolle wird als „neue“ Glaswolle bezeichnet.

Um zu erkennen, ob es sich um „alte“ oder „neue“ Glaswolle handelt, muss eine Analyse durchgeführt werden. Diese kann sehr aufwendig und kostenintensiv werden. Außerdem gibt es länderspezifische Regelungen für den Umgang mit Mineralwolle-Dämmstoffen, die zusätzlich erarbeitet werden müssen.

Aufgrund dieser Problematik wurde entschieden, dass Glaswolle generell nach den Vorschriften der TRGS-521 entsorgt wird. Die TRGS-521 besagt, dass “Krebserregende Glaswolle” nur in speziellen reißfesten Säcken (z.B. Big Bags) zu verpacken ist!

 

Einfache Lösung

Für eine schnelle und sichere Entsorgung von Glaswolle (KMF) bieten wir Ihnen praxiserprobte Mineralwollsäcke, die mit Warndruck und beschichtetem Gewebe alle Bedingungen der aktuellen TRGS-521 erfüllen.


Vom PP-Flachsack, über extra große Big-Bags (Volumenbags) bis hin zu Containerbags. Wir bieten Ihnen innovative Verpackungen in vielen Größen und Ausführungen, sowie wichtige Sicherheitsprodukte für Ihren Schutz.

Für einen schnellen und professionellen Ablauf übernimmt unser Entsorgungsfachbetrieb DESABAU auch gerne die komplette Entsorgung für Sie!

Ihre Vorteile

  • Sorgenfreie Sanierung: All unsere Produkte erfüllen die Bedingungen der aktuellen TRGS-521!

 

  • Riesen Sortiment: Big Bags, Volumenbags, PP-Flachsäcke, Containerbags und Sicherheitsprodukte in vielen Größen und Ausführungen!

 

  • Komplette Entsorgung: Wir übernehmen die komplette Entsorgung!
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• Überregionales Einzugsgebiet

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Plattenbag beim Heben gerissen? – Wir haben die Lösung entwickelt!

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PROBLEMATIK BEIM STANDARD PLATTENBAG

Der Hebegurt wird in eine Schlaufe gelegt und direkt mit dem Sackgewebe vernäht.
Da die Platten in der Regel schmaler sind wie der Plattenbag, wird die Seitenwand beim Anheben immer gestreckt(1.)

Hierbei reißt nicht nur das Gewebe, sondern auch die Naht des Hebegurtes auf. (2.)

Das nun entstandene Sicherheitsrisiko kann lebensgefährliche Unfälle verursachen!

Im günstigsten Fall treten hier “nur“ die gefährlichen Asbestfasern aus.

DIE LÖSUNG SCHAFFT DER DESA PLATTENBAG

Die Konstruktion trennt den DESA Plattenbag in Verpackung (1.) und Hebezeug. (2.)

Die Tragfähigkeit des Plattenbags wird im Vergleich zum Big Bag nicht über die Gewebestärke beeinflusst, sondern über die Konstruktion, Breite und Vernähung des Hebegurtes.

Der 7,5 cm breite Hebegurt bedeutet eine zusätzliche Sicherheitsreserve gegenüber dem 4,5 cm schmalen Hebegurt.

So können in der Praxis mehrere Plattenbags übereinander angehoben werden.

Der in eine Schlaufe gelegte Hebegurt wird in sich vernäht und lediglich mit einer Naht am Gewebe fixiert.

Beim DESA Plattenbag werden so die aufgezeigten Sicherheitsrisiken des Standard Plattenbags beseitigt.

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Mineralwolle und Asbest analysieren

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TRGS 519

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Sie sind noch auf der Suche nach den passenden Asbest Big Bags

18.1 Abfallaufnahme und Kennzeichnung

(1) Asbesthaltige Abfälle sind getrennt von asbestfreien Abfällen zu halten. Sie sind am Anfallort in geeigneten, sicher verschließbaren und gekennzeichneten Behältnis-sen ohne Gefahr für Mensch und Umwelt so zu sammeln, dass jegliche Freisetzung von Asbest und asbesthaltigen Stäuben (z.B. durch Umfüllen, Kippen, Werfen) ver-mieden wird.

(2) Geeignete Behälter sind z. B.

  1. für körnige, gewebte oder stückige Abfälle: ausreichend feste Kunststoffsäcke,
  2. für grobe oder plattenförmige Asbestzementabfälle: z. B. Big-Bags,
  3. für stapelbare Asbestzementprodukte: Big-Bags, Platten-Big-Bags, Stapelung auf Paletten in staubdichter Verpackung

[…]

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